Du fragst dich was kann man wo verwenden? Hier die Antworten!
Die Wahl der richtigen Cannabis Samen ist nicht nur eine Frage des Geschmacks – sie kann darüber entscheiden, ob dein Grow ein voller Erfolg wird oder du am Ende mit mickrigen Erträgen dastehst. Denn nicht jede Sorte passt zu jeder Anbaumethode. Wer auf Erde anbaut, braucht andere Samen als jemand, der auf Hydro setzt. Und wer draußen auf dem Balkon growt, sollte definitiv andere Überlegungen anstellen als Indoor-Grower mit klimatisierter Growbox. In diesem Guide erfährst du, welche Cannabis Samen zu welcher Anbaumethode passen – egal ob du auf Erde, Cocos oder Hydro setzt, ob du indoor, outdoor oder auf dem Balkon anbaust, und ob du Autoflower oder photoperiodische Sorten bevorzugst.
Autoflower vs. Photoperiodisch: Der fundamentale Unterschied
Bevor wir in die Details der verschiedenen Anbaumethoden eintauchen, müssen wir erst mal klären, was es mit Autoflower und photoperiodischen Samen auf sich hat. Denn dieser Unterschied ist absolut grundlegend für die Wahl deiner Samen.
Was sind photoperiodische Cannabis Samen?
Photoperiodische Sorten sind die klassischen Cannabis-Pflanzen, wie sie die Natur vorgesehen hat. Sie reagieren auf die Tageslänge – genauer gesagt auf das Verhältnis von Licht und Dunkelheit. Solange die Pflanze mindestens 14 bis 18 Stunden Licht pro Tag bekommt, bleibt sie in der Wachstumsphase (vegetative Phase). Erst wenn die Tage kürzer werden oder du indoor den Lichtzyklus auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit umstellst, signalisiert das der Pflanze: Zeit zum Blühen.
Das gibt dir als Grower enorme Kontrolle. Du entscheidest, wann die Blütephase beginnt. Du kannst deine Pflanzen wochenlang in der Wachstumsphase halten, sie trainieren, toppen, in Form bringen – und erst dann, wenn sie groß und kräftig genug sind, die Blüte einleiten. Photoperiodische Sorten erreichen indoor meist Höhen zwischen 80 und 150 cm, outdoor können sie problemlos 2 bis 3 Meter hoch werden.
Vorteile photoperiodischer Samen:
- Volle Kontrolle über die Wachstumsdauer
- Höhere Erträge durch längere Wachstumsphase
- Perfekt für Trainingstechniken wie LST, Topping oder SCROG
- Meist höhere THC-Werte und ausgeprägtere Terpenprofile
- Stecklinge können von Mutterpflanzen genommen werden
Nachteile:
- Längere Growzeit (12 bis 20+ Wochen gesamt)
- Indoor: Lichtzyklus muss umgestellt werden
- Outdoor: Abhängig von der Jahreszeit, Ernte meist erst im Herbst
- Anfälliger für Lichtlecks und Stress
- Nicht ideal für schnelle Grows
Was sind Autoflowering Cannabis Samen?
Autoflowering Sorten sind die modernen Game-Changer im Cannabis-Anbau. Sie enthalten Cannabis Ruderalis-Genetik – eine wilde Unterart aus Sibirien und Zentralasien, die gelernt hat, unter extremen Bedingungen mit kurzen Sommern zu überleben. Ihre Superkraft? Sie blühen automatisch nach einer bestimmten Zeit, meist nach 3 bis 4 Wochen ab Keimung, völlig unabhängig vom Lichtzyklus.
Das bedeutet: Du kannst Autoflower unter 18, 20 oder sogar 24 Stunden Licht pro Tag vom Samen bis zur Ernte durchziehen. Kein Umstellen, kein Warten auf kürzere Tage – die Pflanze macht ihr Ding einfach von selbst. Die meisten Autoflower sind in 8 bis 12 Wochen erntereif, bleiben kompakt (50 bis 120 cm) und verzeihen viele Anfängerfehler.
Vorteile von Autoflower Samen:
- Extrem schnell: 8 bis 12 Wochen vom Samen bis zur Ernte
- Kein Lichtzyklus-Management nötig
- Kompakte Größe, perfekt für kleine Räume oder Balkone
- Robust und widerstandsfähig gegen Stress, Kälte und Schädlinge
- Mehrere Ernten pro Jahr möglich (indoor wie outdoor)
- Ideal für diskrete Grows und ungünstige Outdoor-Bedingungen
Nachteile:
- Meist geringere Erträge pro Pflanze
- Kein Klonen möglich
- Weniger Zeit für Training und Fehlerkorrektur
- Bei Fehlern in den ersten Wochen wird die Pflanze trotzdem blühen (und bleibt klein)
- Keine zweite Chance: Wenn was schiefgeht, kannst du es nicht mehr korrigieren
Wichtig für Anfänger: Viele denken, Autoflower seien die beste Wahl für Einsteiger – aber das stimmt nur bedingt. Klar, du musst den Lichtzyklus nicht umstellen. Aber wenn du indoor im Zelt growst und dir am Anfang ein Fehler passiert (Überdüngung, falscher pH-Wert, zu viel Wasser), dann blüht die Autoflower trotzdem nach 3 bis 4 Wochen – egal wie klein sie noch ist. Photoperiodische Sorten dagegen bleiben in der Wachstumsphase, solange du 18/6 Licht gibst. Du hast also Zeit, Fehler zu erkennen und zu beheben, bevor du auf 12/12 umstellst. Das macht photoperiodische Sorten indoor im Zelt oft anfängerfreundlicher, vor allem wenn du dich ein bisschen einliest oder dir Unterstützung holst.
Tipp vom Profi: Autoflower sind perfekt für Balkon-Grows, schnelle Rotationen oder diskrete Outdoor-Grows. Für Indoor-Anfänger im Zelt sind photoperiodische Sorten aber oft die bessere Wahl – sie verzeihen mehr Fehler und bringen höhere Erträge. Die Umstellung von 18/6 auf 12/12 nach 4 bis 6 Wochen ist wirklich kein Hexenwerk.
Erde, Cocos oder Hydro? Die drei großen Anbaumedien

Jetzt wird’s konkret: Welches Anbaumedium passt zu welchen Samen? Lass uns die drei großen Player durchgehen – Erde, Cocos und Hydro – und schauen, was die jeweils besten Voraussetzungen sind.
Cannabis Anbau auf Erde: Der Klassiker
Erde ist das natürlichste und am weitesten verbreitete Medium für den Cannabis-Anbau. Gute, vorgedüngte Growerde enthält bereits viele Nährstoffe und Mikroorganismen, die das Wurzelwachstum fördern. Sie puffert Fehler beim pH-Wert und bei der Düngung – perfekt für Anfänger.
Welche Samen eignen sich für Erde?
Grundsätzlich wachsen sowohl Autoflower als auch photoperiodische Sorten hervorragend auf Erde. Aber es gibt ein paar Feinheiten:
- Autoflower auf Erde: Autoflower lieben lockere, gut durchlüftete Erde mit moderatem Nährstoffgehalt. Wähle eine leichte Mischung (Light Mix) oder mische Perlite bei, um die Drainage zu verbessern. Da Autoflower empfindlich auf Überdüngung reagieren, sollte die Erde nicht zu stark vorgedüngt sein. Starte erst nach 2 bis 3 Wochen mit leichter Düngung. Für präzise Nährstoffversorgung empfehlen sich hochwertige Dünger wie ⚗️ BioNova Dünger, die speziell auf die Bedürfnisse von Cannabis abgestimmt sind.
- Photoperiodische Sorten auf Erde: Hier kannst du ruhig zu nährstoffreicheren Mischungen greifen (All Mix). Photoperiodische Pflanzen haben länger Zeit zu wachsen und können mehr Nährstoffe aufnehmen. Organische Erde mit Kompost, Wurmhumus und Guano ist ideal für Bio-Grows und sorgt für erstklassigen Geschmack. Auch hier gilt: Qualitätsdünger wie BioNova machen den Unterschied zwischen mittelmäßigen und exzellenten Ergebnissen.
Vorteile von Erde:
- Anfängerfreundlich, verzeiht viele Fehler
- Natürliches Bodenleben fördert gesunde Wurzeln
- Bester Geschmack bei Bio-Anbau
- Keine komplexe Technik nötig
Nachteile:
- Langsameres Wachstum als Hydro oder Cocos
- Kann bei Überwässerung zu Wurzelfäule führen
- Schwerer zu transportieren
- Schädlinge wie Trauermücken können auftreten
Produktempfehlung: Wenn du auf der Suche nach hochwertigen Samen für den Anbau auf Erde bist, schau dir die ⚡ Autoflowering Samen bei Alvar Flame oder die 🌸 feminisierten Cannabis Samen bei Alvar Flame an.
Cannabis Anbau auf Cocos: Der goldene Mittelweg
Cocos-Substrat ist gemahlene Kokosnussschale – ein inertes (nährstofffreies) Medium, das die Vorteile von Erde und Hydro vereint. Es ist luftig, speichert Wasser hervorragend und lässt sich kaum überwässern. Gleichzeitig kannst du wie bei Hydro die Nährstoffzufuhr präzise steuern.
Welche Samen eignen sich für Cocos?
Cocos ist ein Allrounder – sowohl Autoflower als auch photoperiodische Sorten gedeihen hervorragend. Allerdings erfordert Cocos etwas mehr Know-how als Erde.
- Autoflower auf Cocos: Autoflower wachsen auf Cocos deutlich schneller als auf Erde, weil die Wurzeln mehr Sauerstoff bekommen. Du musst aber von Anfang an mit speziellen Cocos-Düngern (oder Hydro-Düngern) füttern, da Cocos selbst keine Nährstoffe enthält. Achte auf den pH-Wert (5,5 bis 6,0) und verwende Cal-Mag-Zusätze, weil Cocos Kalzium und Magnesium bindet. Hier bewähren sich professionelle Düngesysteme wie ⚗️ BioNova, die alle nötigen Komponenten für Cocos-Grows bieten.
- Photoperiodische Sorten auf Cocos: Hier kannst du die volle Power von Cocos ausnutzen. Die Pflanzen wachsen schneller, die Erträge steigen, und du hast präzise Kontrolle über die Nährstoffzufuhr. Ideal für Grower, die mit Trainingstechniken arbeiten. Viele Grower mischen Cocos mit 20 bis 30 Prozent Perlite für noch bessere Belüftung. Mit dem richtigen Dünger-Setup von BioNova holst du hier das Maximum raus.
Vorteile von Cocos:
- Schnelleres Wachstum als Erde
- Kaum Überwässerung möglich
- Wiederverwendbar nach Spülen und Puffern
- Umweltfreundlicher als Torf
- Gute Kontrolle über Nährstoffe
Nachteile:
- pH- und EC-Wert müssen ständig kontrolliert werden
- Erfordert spezielle Cocos- oder Hydro-Dünger
- Trocknet schneller aus als Erde
- Gießverhalten unterscheidet sich komplett von Erde
- Nicht ganz so anfängerfreundlich
Wichtig beim Cocos-Anbau: Das Messen von pH- und EC-Werten ist bei Cocos absolut essentiell – nicht optional! Ohne regelmäßige Messungen fliegst du quasi blind. Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 6,0 liegen, der EC-Wert je nach Wachstumsphase zwischen 0,8 und 2,0 mS/cm. Außerdem unterscheidet sich das Gießverhalten massiv von Erde: Während du Erde erst gießt, wenn sie oben trocken ist, wird Cocos deutlich häufiger gegossen – oft täglich oder sogar mehrmals täglich. Cocos sollte niemals komplett austrocknen, aber auch nicht dauerhaft klatschnass sein. Viele Grower gießen Cocos, bis etwa 10 bis 20 Prozent Runoff (Ablaufwasser) aus dem Topf kommen – das spült überschüssige Salze aus. Investiere in ein gutes pH/EC-Messgerät – das ist bei Cocos kein Luxus, sondern Pflicht.
Tipp vom Profi: Cocos ist der perfekte Mittelweg für Grower, die mehr Kontrolle als mit Erde haben wollen, aber nicht gleich ein komplettes Hydro-System aufbauen möchten. Autoflower auf Cocos sind richtig explosiv – aber du musst von Anfang an düngen, sonst verhungern deine Pflanzen. Und ganz wichtig: Besorge dir ein ordentliches pH/EC-Messgerät. Ohne präzise Messungen wird Cocos zum Glücksspiel. Das Gießverhalten ist komplett anders als bei Erde – Cocos will häufig gegossen werden, dafür aber mit geringeren Mengen und immer mit Nährstofflösung. Viele Anfänger scheitern an Cocos, weil sie es wie Erde behandeln. Das funktioniert nicht.
Cannabis Anbau auf Hydro: Maximale Performance
Hydroponischer Anbau bedeutet, dass deine Pflanzen direkt in einer Nährlösung wachsen – ohne Erde. Die Wurzeln stehen in Tongranulat, Steinwolle oder sogar direkt im Wasser (DWC, NFT). Das ermöglicht maximalen Sauerstoff- und Nährstoffzugang – und damit das schnellste Wachstum und die höchsten Erträge.
Welche Samen eignen sich für Hydro?
Hydro ist anspruchsvoll, aber mit den richtigen Samen ein echtes Biest. Hier gilt: Photoperiodische Sorten dominieren.
- Autoflower auf Hydro: Theoretisch möglich, aber nicht optimal. Autoflower haben einen kurzen Lebenszyklus, der bei Hydro nicht voll ausgenutzt wird. Außerdem verzeihen Autoflower keine Fehler – und bei Hydro kann schon eine falsche pH- oder EC-Einstellung die Pflanze killen. Wenn du Autoflower auf Hydro anbaust, nimm robuste Sorten und sei bereit für tägliche Kontrollen.
- Photoperiodische Sorten auf Hydro: Hier zeigt Hydro seine wahre Stärke. Du kannst die Wachstumsphase verlängern, die Pflanzen trainieren und sie dann in der Blütephase mit perfekten Nährstoffverhältnissen versorgen. Erträge von 500 bis 700 Gramm pro m² sind bei Hydro keine Seltenheit. Allerdings musst du pH-Wert (5,5 bis 6,0), EC-Wert, Wassertemperatur und Sauerstoffversorgung ständig im Blick haben. Hochwertige Hydro-Dünger wie die von ⚗️ BioNova sind für präzise Steuerung unverzichtbar.
Vorteile von Hydro:
- Schnellstes Wachstum und höchste Erträge
- Präzise Kontrolle über alle Nährstoffe
- Keine schwere Erde schleppen
- Weniger Schädlinge und Krankheiten
Nachteile:
- Hohe Anschaffungskosten (Pumpen, Tanks, pH/EC-Messgeräte)
- Kein Puffer bei Fehlern – Probleme müssen sofort behoben werden
- Stromverbrauch für Pumpen und Klimatisierung
- Nicht anfängerfreundlich
Tipp vom Profi: Hydro ist für erfahrene Grower, die das Maximum rausholen wollen. Wenn du neu bist, fang mit Erde oder Cocos an. Wenn du Hydro ausprobieren willst, starte mit einem einfachen DWC-System (Deep Water Culture) und photoperiodischen Sorten.
Indoor, Outdoor, Balkon: Welche Samen passen zu welchem Anbauort?

Jetzt schauen wir uns an, welche Samen zu welchem Anbauort passen – denn auch hier gibt es entscheidende Unterschiede.
Indoor-Anbau: Volle Kontrolle
Indoor growen bedeutet, dass du alle Parameter selbst steuerst: Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Belüftung. Das gibt dir maximale Kontrolle, kostet aber auch Geld und Aufwand.
Welche Samen für Indoor?
- Autoflower indoor: Perfekt für schnelle Ernten und kleine Räume. Du kannst Autoflower das ganze Jahr über unter 18 bis 20 Stunden Licht durchziehen – keine Umstellung nötig. Ideal für Grower, die alle 10 Wochen frisches Material ernten wollen. Kompakte Sorten wie Northern Lights Auto oder Blueberry Auto bleiben unter 80 cm und sind perfekt für Growboxen.
- Photoperiodische Sorten indoor: Die klassische Wahl für Indoor-Grows. Du startest mit 18/6 Lichtzyklus in der Wachstumsphase, trainierst die Pflanzen (LST, Topping, SCROG) und stellst dann auf 12/12 um, um die Blüte einzuleiten. Das gibt dir maximale Kontrolle und höchste Erträge. Indoor-Klassiker wie White Widow, OG Kush oder Gorilla Glue sind hier top.
Welches Medium für Indoor?
- Alle drei Medien (Erde, Cocos, Hydro) funktionieren indoor hervorragend.
- Erde ist am einfachsten, Hydro bringt maximale Erträge, Cocos ist der goldene Mittelweg.
Outdoor-Anbau: Die Kraft der Natur
Outdoor growen bedeutet: Du nutzt die Sonne, Regenwasser und natürliche Bedingungen. Das spart Geld, gibt dir riesige Pflanzen und fette Erträge – aber du bist auch vom Wetter abhängig.
Welche Samen für Outdoor?
- Autoflower outdoor: Autoflower sind outdoor echte Allrounder. Sie sind widerstandsfähig gegen Kälte, Schädlinge und Wetterschwankungen. Du kannst sie im Frühjahr, Sommer und sogar im Frühherbst anbauen – mehrere Ernten pro Jahr sind möglich. In Deutschland kannst du von April bis September problemlos 2 bis 3 Autoflower-Ernten einfahren. Perfekt für Regionen mit kurzen Sommern oder unberechenbarem Wetter.
- Photoperiodische Sorten outdoor: Outdoor-Klassiker. Sie wachsen im Frühjahr und Sommer (lange Tage) und blühen im Spätsommer/Herbst (kurze Tage). Du kannst riesige Pflanzen mit Erträgen von 500 Gramm bis mehreren Kilo pro Pflanze ernten. Allerdings bist du auf die Jahreszeit angewiesen – Ernte ist meist im September/Oktober. Wähle robuste Sorten, die Schimmel widerstehen (z. B. White Widow, Northern Lights, Skunk).
Welches Medium für Outdoor?
- Erde: Der Standard für Outdoor. Entweder direkt im Boden oder in großen Töpfen (30 bis 50 Liter).
- Cocos: Funktioniert auch outdoor, muss aber öfter gegossen werden.
- Hydro: Eher unüblich outdoor, da aufwendig und wetterabhängig.
Balkon-Anbau: Diskret und kostengünstig
Der Balkon ist der perfekte Kompromiss: Du nutzt Sonnenlicht und frische Luft, hast aber mehr Schutz als im offenen Garten.
Welche Samen für den Balkon?
- Autoflower für den Balkon: Die absolut beste Wahl. Autoflower bleiben kompakt (50 bis 100 cm), sind widerstandsfähig und blühen unabhängig vom Lichtzyklus. Perfekt, wenn dein Balkon nicht perfekt ausgerichtet ist oder du mit Lichtverschmutzung durch Straßenlaternen zu kämpfen hast. Kompakte Sorten wie Auto Blueberry, Northern Lights Auto oder Cream Cookies Auto sind ideal.
- Photoperiodische Sorten für den Balkon: Funktioniert, aber nur mit gutem Timing. Du musst sicherstellen, dass die Pflanzen genug lange Tage in der Wachstumsphase bekommen und dann im Spätsommer/Herbst blühen. Wähle kleinere Indica-Sorten oder spezielle Outdoor-Hybride, die nicht zu hoch werden. Problematisch kann Lichtverschmutzung sein (Straßenlaternen) – das kann photoperiodische Pflanzen verwirren.
Welches Medium für Balkon?
- Erde: Einfach, günstig, funktioniert. Wähle große Töpfe (20 bis 30 Liter).
- Cocos: Funktioniert gut, aber du musst öfter gießen.
- Hydro: Zu aufwendig für Balkon.
Tipp vom Profi: Für den Balkon-Grow sind Autoflower die klare Nummer 1. Sie sind diskret, schnell, widerstandsfähig und blühen auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Such dir kompakte Sorten aus und achte darauf, dass dein Balkon mindestens 5 bis 6 Stunden direkte Sonne pro Tag bekommt.
Die perfekte Kombination: Samen + Medium + Anbauort

Jetzt bringen wir alles zusammen. Hier sind die optimalen Kombinationen für verschiedene Szenarien:
Szenario 1: Anfänger, Indoor, Growbox
Beste Wahl: Photoperiodische Sorten + Erde
- Warum? Viele denken, Autoflower seien für Anfänger ideal – aber photoperiodische Sorten verzeihen indoor im Zelt deutlich mehr Fehler. Wenn dir in den ersten Wochen was schiefgeht (pH-Problem, Überdüngung, Wasserstress), hast du Zeit, das zu korrigieren, bevor du nach 4 bis 6 Wochen auf 12/12 umstellst. Autoflower blühen automatisch – egal wie klein sie sind. Bei photoperiodischen Sorten kannst du die Wachstumsphase verlängern, bis die Pflanze gesund und kräftig ist. Höhere Erträge sind auch garantiert.
- Empfohlene Samen: Northern Lights, White Widow, Blue Dream (alle Photo)
- Medium: Vorgedüngte Erde (Light Mix oder All Mix)
- Dünger: ⚗️ BioNova Dünger für präzise Nährstoffversorgung
- Lichtzyklus: 18/6 für 4 bis 6 Wochen, dann 12/12 für die Blüte
- Tipp: Nutze den Support im Shop! Wenn du unsicher bist, kannst du jederzeit nachfragen und bekommst professionelle Hilfe.
Szenario 1b: Anfänger, Indoor, schnelle Ernte
Beste Wahl: Autoflower + Erde
- Warum? Wenn du schnell Ergebnisse sehen willst und bereit bist, präzise zu arbeiten, sind Autoflower eine Option. Aber Achtung: Fehler werden nicht verziehen!
- Empfohlene Samen: Northern Lights Auto, Blueberry Auto
- Medium: Light Mix Erde
- Dünger: ⚗️ BioNova Dünger mit leichter Hand dosieren
- Lichtzyklus: 18/6 oder 20/4 vom Samen bis zur Ernte
Szenario 2: Erfahrener Grower, Indoor, maximale Erträge
Beste Wahl: Photoperiodisch + Hydro oder Cocos
- Warum? Photoperiodische Sorten + Hydro = höchste Erträge. Cocos ist etwas einfacher, liefert aber auch Top-Ergebnisse.
- Empfohlene Samen: White Widow, OG Kush, Gorilla Glue
- Medium: DWC-Hydro oder Cocos mit Perlite
- Dünger: ⚗️ BioNova Hydro/Cocos-Linie für präzise Steuerung
- Lichtzyklus: 18/6 in der Wachstumsphase, dann 12/12 für die Blüte
Szenario 3: Outdoor im Garten, Deutschland
Beste Wahl: Autoflower oder robuste photoperiodische Sorten + Erde
- Warum? Autoflower für schnelle Ernten (April bis September), photoperiodische Sorten für maximale Größe und Ertrag.
- Empfohlene Samen (Auto): Northern Lights Auto, White Widow Auto
- Empfohlene Samen (Photo): Northern Lights, Skunk, White Widow
- Medium: Große Töpfe (30 bis 50 Liter) mit qualitativ hochwertiger Erde
- Dünger: ⚗️ BioNova Outdoor-Dünger für starkes Wachstum und gesunde Pflanzen
Szenario 4: Balkon-Grow, diskret und kostengünstig
Beste Wahl: Autoflower + Erde
- Warum? Autoflower bleiben kompakt, sind wetterfest und brauchen keine perfekten Bedingungen.
- Empfohlene Samen: Auto Blueberry, Northern Lights Auto, Cream Cookies Auto
- Medium: Töpfe (20 bis 30 Liter) mit Erde
- Standort: Süd- oder Ostbalkon mit mindestens 5 bis 6 Stunden Sonne
Szenario 5: Indoor, schnelle Rotation, mehrere Ernten pro Jahr
Beste Wahl: Autoflower + Cocos
- Warum? Autoflower auf Cocos wachsen extrem schnell (8 bis 10 Wochen). Du kannst alle 2 bis 3 Monate ernten.
- Empfohlene Samen: Speed Auto, Cream Cookies Auto, Blueberry Auto
- Medium: Cocos mit 20 Prozent Perlite
- Dünger: ⚗️ BioNova Cocos-Linie für explosives Wachstum
- Lichtzyklus: 20/4 oder 24/0
Profi-Tipps: Worauf du beim Samenkauf achten solltest

Egal welche Kombination du wählst, hier sind ein paar goldene Regeln für den Samenkauf:
1. Kaufe nur feminisierte Samen Reguläre Samen produzieren männliche und weibliche Pflanzen. Männliche Pflanzen produzieren keine Blüten, sondern Pollen – und können deine Ernte ruinieren. Feminisierte Samen garantieren 99 Prozent weibliche Pflanzen.
2. Achte auf die Genetik Indica-dominante Sorten bleiben kompakter, sind robuster und blühen schneller. Sativa-dominante Sorten werden größer, brauchen länger und sind anspruchsvoller. Hybride kombinieren beide Eigenschaften.
3. Lies die Sortenbeschreibung Achte auf Angaben wie Blütezeit, Höhe, Ertrag, THC-Gehalt und Schwierigkeitsgrad. Anfänger sollten „easy to grow“-Sorten wählen.
4. Kaufe bei seriösen Anbietern Qualität hat ihren Preis. Billige No-Name-Samen können zu Hermaphroditen, schlechten Erträgen oder minderwertiger Genetik führen. Investiere in hochwertige Samen von etablierten Züchtern.
5. Lagere Samen richtig Samen sollten kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Im Kühlschrank halten sie sich mehrere Jahre.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sind Autoflower oder photoperiodische Samen besser für Anfänger?
Das ist eine der häufigsten Fragen – und die Antwort ist differenzierter, als viele denken. Autoflower werden oft als „anfängerfreundlich“ beworben, weil du den Lichtzyklus nicht umstellen musst. Aber: Wenn du indoor im Zelt anbaust, sind photoperiodische Sorten tatsächlich oft die bessere Wahl für Einsteiger. Warum? Weil sie Fehler verzeihen. Wenn dir in den ersten Wochen ein Fehler passiert (falscher pH-Wert, Überdüngung, Wasserstress), bleibt die photoperiodische Pflanze einfach in der Wachstumsphase – du hast Zeit, das Problem zu beheben. Bei Autoflower läuft die Uhr gnadenlos weiter: Nach 3 bis 4 Wochen blühen sie, egal wie klein oder krank sie sind. Das heißt: Ein Anfängerfehler kann bei Autoflower die gesamte Ernte ruinieren. Bei photoperiodischen Sorten kannst du die Wachstumsphase verlängern, bis die Pflanze gesund ist, und dann nach 4 bis 6 Wochen auf 12/12 umstellen – das ist wirklich kein Hexenwerk. Außerdem bringen photoperiodische Sorten deutlich höhere Erträge. Unser Tipp: Lies dich ein bisschen ein, nutze unseren Service im Shop (du kannst jederzeit nachfragen!), und starte mit einer robusten photoperiodischen Sorte wie Northern Lights oder White Widow. Für Outdoor oder Balkon sind Autoflower dagegen oft die bessere Wahl, weil sie wetterfest sind und keine perfekten Bedingungen brauchen.
Kann ich dieselben Samen für Erde, Cocos und Hydro verwenden?
Ja, grundsätzlich können dieselben Samen in allen drei Medien wachsen. Allerdings wachsen sie auf Hydro oder Cocos schneller und brauchen präzisere Nährstoffsteuerung. Autoflower auf Hydro sind beispielsweise möglich, aber nicht optimal, da ihr kurzer Lebenszyklus die Vorteile von Hydro nicht voll ausnutzt.
Welche Samen sind am besten für den Balkon geeignet?
Autoflower sind die beste Wahl für den Balkon. Sie bleiben kompakt, sind wetterfest und blühen unabhängig vom Lichtzyklus. Wähle kleinere Sorten (unter 100 cm) und achte darauf, dass dein Balkon mindestens 5 bis 6 Stunden direkte Sonne pro Tag bekommt. Empfehlenswerte Sorten: Northern Lights Auto, Blueberry Auto, Cream Cookies Auto.
Brauche ich für Cocos spezielle Dünger?
Ja, Cocos ist inert und enthält keine Nährstoffe. Du musst von Anfang an mit speziellen Cocos-Düngern oder Hydro-Düngern arbeiten. Außerdem bindet Cocos Kalzium und Magnesium – deshalb solltest du immer Cal-Mag-Zusätze verwenden. Der pH-Wert sollte bei 5,5 bis 6,0 liegen. Für beste Ergebnisse empfehlen sich professionelle Düngesysteme wie ⚗️ BioNova, die speziell für Cocos entwickelt wurden.
Kann ich auf Hydro auch im Freien anbauen?
Theoretisch ja, aber es ist sehr aufwendig und wetterabhängig. Die meisten Hydro-Systeme brauchen Strom für Pumpen und sind anfällig für Temperaturschwankungen. Für Outdoor-Grows sind Erde oder Cocos die deutlich bessere Wahl.
Wie viele Ernten kann ich pro Jahr mit Autoflower einfahren?
Indoor kannst du mit Autoflower 4 bis 5 Ernten pro Jahr einfahren, da sie nur 8 bis 12 Wochen vom Samen bis zur Ernte brauchen. Outdoor in Deutschland sind 2 bis 3 Ernten realistisch (April/Mai, Juni/Juli, August/September), je nach Wetter.
Fazit: Die richtige Kombination macht den Unterschied
Die Wahl der richtigen Cannabis Samen hängt von drei Faktoren ab: deinem Medium (Erde, Cocos, Hydro), deinem Anbauort (Indoor, Outdoor, Balkon) und deinem Erfahrungslevel. Autoflower sind schnell, kompakt und perfekt für diskrete Grows oder ungünstige Outdoor-Bedingungen. Photoperiodische Sorten bieten mehr Kontrolle, höhere Erträge und verzeihen Anfängerfehler besser – vor allem indoor im Zelt.
Für Anfänger empfehle ich:
- Indoor im Zelt: Photoperiodische Sorten auf Erde. Sie verzeihen Fehler, du kannst die Wachstumsphase verlängern und bekommst höhere Erträge. Die Umstellung von 18/6 auf 12/12 ist einfach. Nutze unseren Service – wenn du Fragen hast, helfen wir dir gerne weiter!
- Outdoor/Balkon: Autoflower auf Erde. Sie sind wetterfest, kompakt und blühen unabhängig von den Lichtverhältnissen.
Für erfahrene Grower empfehle ich:
- Photoperiodische Sorten auf Cocos oder Hydro für maximale Erträge und volle Kontrolle.
Egal welche Kombination du wählst: Die richtige Nährstoffversorgung ist entscheidend. Mit ⚗️ BioNova Düngern holst du das Maximum aus deinen Pflanzen raus – präzise abgestimmt auf Erde, Cocos oder Hydro.
Wenn du hochwertige Cannabis Samen suchst, schau dir die ⚡ Autoflowering Samen bei Alvar Flame oder die 🌸 feminisierten Cannabis Samen bei Alvar Flame an. Dort findest du eine große Auswahl an erstklassigen Sorten für jede Anbaumethode – und bei Fragen steht dir unser Team jederzeit zur Seite.
Jetzt bist du dran: Wähle deine Samen, bereite dein Setup vor – und ab geht die Post. Happy Growing! 🌱
Letzte Bearbeitung am Dienstag, 20. Januar 2026 – 13:19 Uhr von Andi, Cannabis Experte von Alvar Flame.




